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Berufsunfähigkeits­absicherung

Gut Versichert! Schützen Sie das Kapital von dem Sie leben. Sichern Sie ihre Arbeitskraft also Ihr Einkommen richtig ab. Wir haben für Sie individuelle Konzepte

Berufsunfähigkeitsversicherung

Arbeitskraftabsicherung: Wie schütze ich das Kapital, von dem ich lebe?

  • Ihr Einkommen ist das Kapital, von dem Sie leben. Es darf auch bei Berufsunfähigkeit nicht versiegen.
  • Wir bieten für jeden Beruf passende Tarife an und haben auch individuelle Konzepte entwickelt.

Die eigene Arbeitskraft ist für die meisten Menschen Voraussetzung für ein regelmäßiges Einkommen. Im Falle einer Berufsunfähigkeit fällt das Gehalt weg, was fast immer zu drastischen Veränderungen des Alltags führt. In der Regel kann der gewohnte Lebensstandard nicht aufrechterhalten werden, denn die staatliche Absicherung reicht meistens nicht aus und Ihre finanzielle Existenz ist gefährdet. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist somit die wichtigste Versicherung überhaupt.

Insbesondere junge Menschen sollten sich auch mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen und für Beamte muss zusätzlich eine Dienstunfähigkeitsklausel beachtet werden.

Die Leistungen und Beiträge der privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen variieren sehr stark. Um bei einer so großen Auswahl den Überblick zu behalten und letztendlich die richtige zu finden, stehen Ihnen unsere Berater zur Seite und finden die für Sie passende Absicherung. Hierbei berücksichtigen wir über 100 Leistungsparameter.


Für wen ist die Versicherung?

Über 2 Mio. Menschen in Deutschland sind erwerbs- bzw. berufsunfähig. Jährlich kommen 280.000 weitere Fälle hinzu. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit nur eine geringe Erwerbsminderungsrente.

Für Menschen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente faktisch abgeschafft. Sie erhalten nur noch eine einheitliche, zweistufige Erwerbsminderungsrente mit stark reduzierten Leistungen. Dabei wird nicht berücksichtigt, welchen beruflichen Status der Betroffene zuvor besaß. Er oder sie muss nahezu jeden anderen Job annehmen, egal wie hoch die erreichte berufliche Qualifikation ist. Die volle Höhe der Erwerbsminderungsrente – das sind lediglich rund 38 % des letzten Bruttoeinkommens – gibt es nur, wenn der Erkrankte oder Verunglückte nur noch weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann. Die Erwerbsminderungsrente kann in Abhängigkeit vom Umfang der Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung höher, aber auch deutlich niedriger ausfallen.


Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

Es gibt Berufe, bei denen das hohe Risiko einer Berufsunfähigkeit offensichtlich ist, z.B. bei Dachdeckern oder Fliesenlegern. Wer beispielsweise viel am Schreibtisch arbeitet, glaubt deshalb häufig, er könne gar nicht berufsunfähig werden. Die Deutsche Rentenversicherung Bund gibt an, dass jeder vierte Arbeitnehmer frühzeitig berufs- oder erwerbsgemindert wird. Ursachen sind häufig Erkrankungen des Skeletts oder der Muskulatur sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Zunehmend sind auch psychische Erkrankungen Auslöser für eine Berufsunfähigkeit und treffen besonders häufig Menschen mit Bürotätigkeit.

 

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Junge Menschen

Versicherte in der Deutschen Rentenversicherung haben erst nach Ablauf von 5 pflichtversicherten Jahren bzw. nach 60 Monaten einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Selbst wenn ein Anspruch besteht, ist dieser immer auf einem mehr als bescheidenen Niveau.

Deshalb ist es für Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufsanfänger besonders wichtig, für diesen Fall privat vorzusorgen. Für all diese Zielgruppen haben wir spezielle Tarife, auf Wunsch auch mit reduzierten Anfangsbeiträgen. Bedenken Sie, je früher Sie für die richtige Absicherung sorgen, desto günstiger ist der Beitrag. Ebenfalls sollte man beachten, dass mit der Beantragung eine Überprüfung des Gesundheitszustandes vollzogen wird. Je jünger man ist, desto wahrscheinlich ist demzufolge eine problemlose Beantragung.

Dienstunfähigkeitsversicherung

Das Thema „Dienstunfähigkeit“ wird von vielen Beamten noch immer verharmlost. Gerade nach der Lebenszeitverbeamtung wird hier gerne von einer „Vollkasko-Absicherung“ im Ernstfall ausgegangen. Die wenigsten Beamten wissen wirklich, wie hoch ihre Bezüge im Falle einer Dienstunfähigkeit (DU) tatsächlich ausfallen würden. Auch die schlechte Versorgungssituation von Beamten auf Widerruf bzw. auf Probe ist vielen Betroffenen unbekannt. Um einen Einkommensverlust im Falle der DU auffangen zu können, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel dringend zu empfehlen.

Für wen ist die Versicherung? Empfehlenswert ist diese Form der Arbeitskraftabsicherung für alle Beamten, Soldaten und beamtenähnlich Beschäftigten (z. B. Richter) Grundsätzlich gilt: Berufsunfähigkeit (BU) ist nicht Dienstunfähigkeit (DU). Beamte werden nicht „berufsunfähig“, sondern „dienstunfähig“ geschrieben. Dienstunfähig ist ein Beamter, „wenn er aufgrund eines körperlichen Gebrechens oder einer Schwäche der geistigen und körperlichen Kräfte dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, seinen Dienst zu tun”. Meist wird die Dienstunfähigkeit durch ein amtsärztliches Gutachten festgestellt. Auf dieser Basis wird der Beamte dann je nach Status (Beamter auf Lebenszeit, auf Probe, auf Widerruf) in den Ruhestand versetzt oder entlassen. Neben der oben beschriebenen allgemeinen Dienstunfähigkeit gibt es noch spezielle Dienstunfähigkeiten, z. B. für den Vollzugsdienst (Zoll, Polizei,…) oder den Feuerwehrdienst. Die spezielle Dienstunfähigkeit ist bei Beamten in besonderen Bereichen dann gegeben, wenn sie diese spezielle Tätigkeit nicht mehr ausüben können, dadurch die gewährten Besoldungszuschläge wegfallen und ein erheblicher Einkommensverlust entsteht, weil nur noch eine administrative und/oder verwaltende Tätigkeit ausgeübt werden kann. Die Besoldungsstufe bleibt zwar erhalten, aber durch eine Versetzung in den Innendienst fallen Besoldungszuschläge weg, die oft nicht weniger als 30 % der Dienstbezüge ausmachen.


Die Versorgungssituation

Wenn ein Beamter aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt wird, erhält er keine Rente, sondern ein sogenanntes Ruhegehalt – allerdings hat man darauf i. d. R. erst nach einer 5jährigen Wartezeit einen Anspruch. Konkret: Junge Beamte erhalten bei Eintritt der Dienstunfähigkeit in den ersten Berufsjahren kein Ruhegehalt! Das Ruhegehalt steigt mit jedem Dienstjahr an und erreicht nach 40 Jahren 71,75 % des letzten ruhegehaltsfähigen Gehalts – ein beachtliches Niveau, das jedoch meist erst kurz vor dem Pensionsalter erreicht wird. In der Zeit davor ist die gesetzliche Absicherung bei Dienstunfähigkeit deutlich geringer und die Versorgungslücke entsprechend groß (Mindestversorgung). Vor dem Hintergrund der derzeitigen Staatsfinanzen weiß zudem niemand, ob dieses hohe Niveau auch zukünftig erhalten bleibt. 2010 wurde die Höhe des Ruhegehalts nach 40 Dienstjahren bereits von 75 % auf jetzt 71,75 % abgesenkt!

Und: Sie müssen es in voller Höhe wie Ihren Arbeitslohn versteuern.


Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – auch Beamte

Es gibt Berufe, bei denen das hohe Risiko einer Berufsunfähigkeit offensichtlich ist, z.B. bei Polizisten oder Feuerwehrleuten. Wer viel am Schreibtisch arbeitet, glaubt deshalb häufig, er könne gar nicht berufsunfähig werden. Die Deutsche Rentenversicherung Bund gibt an, dass jeder vierte Arbeitnehmer frühzeitig berufs- oder erwerbsgemindert wird. Ursachen sind häufig Erkrankungen des Skeletts oder der Muskulatur sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Zunehmend sind auch psychische Erkrankungen Auslöser für eine Berufsunfähigkeit. Dies lässt sich so auf die Dienstunfähigkeit der Beamten übertragen.

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